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Hygienische Auflagen für Zierbrunnen, die Aerosole erzeugen, in Frankreich

17. Februar 2026 durch
Hygienische Auflagen für Zierbrunnen, die Aerosole erzeugen, in Frankreich
Wordfall, Kamil Kochmaniewicz


Im Zusammenhang mit dem Betrieb von Zierbrunnen, die Aerosole erzeugen (Nebel, feiner Sprühnebel, Zerstäuberdüsen), möchten wir Sie an die sanitären Verpflichtungen erinnern, die sich aus der französischen Gesetzgebung ergeben, sowie an die gute Praxis, die zum Schutz der öffentlichen Gesundheit notwendig ist.

Springbrunnen, die Aerosole erzeugen, können eine potenzielle Expositionsquelle für Legionella pneumophila darstellen, das Bakterium, das für die Legionellose verantwortlich ist (eine Atemwegsinfektion, die durch das Einatmen kontaminierter Aerosole übertragen wird). Aus diesem Grund fallen solche Anlagen unter den Regelungsrahmen des französischen Gesundheitsgesetzes (Code de la santé publique) und der entsprechenden Durchführungsverordnungen für kollektive Wasservernebelungsanlagen in öffentlichen Räumen.

Rechtsgrundlage (Frankreich)

Die wichtigsten anwendbaren Rechtstexte sind:



Dekret Nr. 2017-657 vom 27. April 2017 über die Vorbeugung von Risiken im Zusammenhang mit kollektiven Wassernebelanlagen
https://www.legifrance.gouv.fr/jorf/id/JORFTEXT000034512653


Verordnung (Arrêté) vom 7. August 2017 zur Festlegung von technischen und verfahrenstechnischen Vorschriften zur Gewährleistung der sanitären Sicherheit von kollektiven Wasservernebelungsanlagen
https://www.legifrance.gouv.fr/loda/id/JORFTEXT000035427514


In Bezug auf die Wasserqualitätsnormen (Bezug auf Wasser für den menschlichen Gebrauch):
Verordnung vom 11. Januar 2007 (in der geänderten Fassung) über die Qualitätsgrenzen und Referenzwerte für Wasser für den menschlichen Gebrauch

https://www.legifrance.gouv.fr/loda/id/JORFTEXT000000465574

Legionella pneumophila kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Dieses Bakterium ist für die Legionellose verantwortlich, eine akute Atemwegserkrankung, die sich als schwere Lungenentzündung (Legionärskrankheit) oder als mildere grippeähnliche Erkrankung (Pontiac-Fieber) äußern kann. Die Infektion erfolgt durch das Einatmen kontaminierter Wasseraerosole. Zu den besonders gefährdeten Personen gehören ältere Menschen, immungeschwächte Personen, Raucher und Menschen mit chronischen Krankheiten. In schweren Fällen kann die Krankheit zu einem Krankenhausaufenthalt, schweren Komplikationen oder sogar zum Tod führen.

In Anbetracht dessen ist die strikte Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften für den Schutz der öffentlichen Gesundheit unerlässlich.

Gesundheitsbehörden (Regionale Gesundheitsagenturen - ARS - und der Präfekt) können:

  • Inspektionen durchführen,

  • erfordern Compliance-Maßnahmen,

  • Verwaltungsanordnungen ausstellen, die den Betrieb verbieten.

Gemäß Artikel L.1337-10 des Gesetzes über das öffentliche Gesundheitswesen:
https://www.legifrance.gouv.fr/codes/article_lc/LEGIARTI000031918384

  • Bei Nichteinhaltung einer Untersagungsverfügung kann eine Geldstrafe von bis zu 15.000 € verhängt werden.

Darüber hinaus kann eine strafrechtliche Haftung gemäß Artikel 221-6 des Strafgesetzbuches bei fahrlässiger Gesundheitsschädigung eintreten:
https://www.legifrance.gouv.fr/codes/article_lc/LEGIARTI000006417239

Entdecken Sie die komplett vorgefertigte Wasseraufbereitungsstation für Springbrunnen

Die Filtrationsstation wurde speziell entwickelt, um das Risiko der Verbreitung von Legionella pneumophila in Zierbrunnen, die Aerosole erzeugen, deutlich zu reduzieren.

Das System erhöht die sanitäre Sicherheit, indem es die Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung von Legionellen angeht:

1. kontinuierliche Wasseraufbereitung und -filtration

Die integrierte Filtrationseinheit entfernt Schwebstoffe, organische Stoffe und Biofilmvorläufer, die das Bakterienwachstum fördern können. Durch die Verbesserung der allgemeinen Wasserqualität begrenzt das System die Nährstoffe und Umgebungsbedingungen, die die mikrobielle Vermehrung begünstigen.

2. optimierte Wasserzirkulation

Die Station gewährleistet eine kontrollierte und kontinuierliche Wasserzirkulation, wodurch Stagnationszonen ("tote Beine") reduziert werden, die einer der Hauptfaktoren für die Vermehrung von Legionellen sind.

3. die Kompatibilität mit Desinfektionssystemen

Die Filtrationsstation kann in Kombination mit zugelassenen Desinfektionsmethoden (z. B. UV-Behandlung oder kontrollierte Chemikaliendosierung) betrieben werden, was die mikrobiologische Kontrolle weiter verstärkt und die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte (< 10 KBE/L für Legionella pneumophila) unterstützt.

4. vereinfachte Einhaltung

Das System ist als kompakte Plug-and-Play-Lösung konzipiert und erleichtert die Installation, den Betrieb und die Wartung und unterstützt die Betreiber bei der Erfüllung der französischen Hygieneanforderungen:

  • Verbesserung der grundlegenden Wasserqualität,

  • Stabilisierung der Betriebsparameter,

  • Verringerung der korrigierenden Eingriffe,

  • Unterstützung einer präventiven Risikomanagementstrategie.

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